Para todas las personas interesadas que tengan un nivel de alemán correspondiente al nivel C1, sean profesores de alemán no nativos, profesionales del mundo académico, cultural, político o colaboradores de instituciones.
Ob Sie schon einmal in Berlin waren oder zum ersten Mal nach Berlin kommen – entdecken Sie die Hauptstadt mit in einem (für Sie) maßgeschneiderten Seminarprogramm.
Die einwöchigen Seminare erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie können Ihre landeskundlichen Kenntnisse in einem konzentrierten Seminarformat auf den neuesten Stand bringen, dabei Ihre Sprachkenntnisse auffrischen, sich mit Kollegen aus aller Welt austauschen und neue Kontakte knüpfen.
Während der Seminarwoche
- führen Sie Gespräche mit Experten
- nehmen Sie an Vorträgen, Besichtigungen und Führungen teil
- reflektieren Sie die Ergebnisse für Ihre berufliche Praxis.
Die Seminare „Berlin heute“ und „Berlin morgen“ behandeln die Entwicklungen der Stadt im Überblick, die anderen Seminare konzentrieren sich auf Einzelthemen.
Preise und Leistungen
Seminargebühr: € 500
Darin sind folgende Leistungen enthalten:
- Seminarprogramm an 5 Tagen inkl. Materialien
- Kulturelles Rahmenprogramm
- Krankenversicherung
- Örtlicher Transport
- Jeweils eine Mahlzeit an den 5 Seminartagen
Unterkunft: € 300
Darin sind folgende Leistungen enthalten:
- Unterbringung in einem zentral gelegenen 3-Sterne-Hotel in Doppelzimmern mit Frühstück (Einzelzimmer gegen Aufpreis von € 30 pro Nacht).
Das Seminar kann auch ohne Unterkunft gebucht werden.
Hinweis zur Finanzierung:
- Förderprogramm COMENIUS 2.2.c/ Grundvig: Für Bürger und Bürgerinnen aus den EU-Ländern. Informationen und Bewerbung bitte bei den Nationalen Agenturen für das
EU-Förderprogramm Lebenslanges Lernen.
- Stipendien des Goethe-Instituts: Wir beraten Sie
- Selbstzahler: Sie können die Teilnahme am Seminar selbst zahlen. Informieren Sie sich auch über Möglichkeiten der Finanzierung z.B. über Ihren Arbeitgeber.
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Literatur und literarisches Leben
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20.06. - 26.06.2010 |
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Nr. L 1.1 |
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Berlin gilt als Zentrum des literarischen Lebens in Deutschland. Seit dem Fall der Mauer ist ein neuer Hunger auf Literatur spürbar, die Kultur der Lesebühnen und literarischen Salons zeigt dies ebenso wie die Fülle von Büchern, die Stadt und Stadterfahrung zum Thema haben. Berlin ist auch realer Lebensort vieler alteingesessener und zugewanderter Schriftsteller/-innen, nicht nur aus Deutschland: Literaten aus aller Welt bauen hier kulturelle Brücken. Berlin umgibt ein literarischer Mythos.
In Gesprächen mit Autoren/-innen, Verlegern/-innen, Journalisten/-innen, bei einem Stadtrundgang und bei Besuchen von Lesungen und Literaturhäusern erkunden Sie aktuelle Tendenzen im vielfältigen literarischen Leben dieser Stadt. Begleitet wird dies durch die Lektüre von eigens ausgewählten Lesetexten. Einbezogen wird auch das Internet als Plattform für Literatur und Medium innovativer Präsentationsformen. Im Hinblick auf Ihre Berufspraxis nehmen der Austausch und die Bewertung der gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse sowie Überlegungen zu deren Vermittlung im Unterricht einen wichtigen Raum ein. |
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Berlin heute
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27.06. - 03.07.2010 |
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Nr. L 1.2 |
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Die Zukunft hat Berlin ergriffen und macht die Stadt einzigartig für Deutschland und Europa. Mit dem Wegzug von 1,7 Millionen Berlinern seit 1991 und dem Zuzug von 1,8 Millionen Neu-Berlinern hat die Stadt einen regelrechten Bevölkerungsaustausch erlebt. Wie weggeblasen wirkt die Schwere, die auf ihr lastete und heute sind es die Jungen, die Künstler, die Studenten, Lobbyisten und Politiker, es sind die Film-, Musik- und Modebranche und renommierte Forschungseinrichtungen, die allesamt der Stadt eine neue Ausstrahlungskraft geben.
Bei Erkundungen in der Stadt sowie in Gesprächen mit Experten/-innen erfahren Sie, welche sozialen, ökonomischen und kulturellen Veränderungen die Stadt durchlebt. Die Erfahrungen und Erkenntnisse, die Sie im Seminar sammeln, sollen dazu beitragen, Ihre Berufspraxis durch ein aktuelles Deutschlandbild zu unterstützen. |
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20 Jahre Deutsche Einheit
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04.07. – 10.07.2010 |
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Nr. L 1.3 |
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Nach dem Fall der Mauer folgte ein Jahr später, am 3. Oktober 1990, die deutsche Einheit. Schon bald sollte sich zeigen, dass die staatliche noch nicht die gesellschaftliche Einheit bedeutet. Zu unterschiedlich waren die Erfahrungen, Einstellungen und Hoffnungen, die die Menschen in diesen Vereinigungsprozess einbrachten. Nicht nur die Mieten und Fahrpreise waren unterschiedlich, sondern auch die Arbeitsbedingungen und das Freizeitverhalten, das Schul- und Ausbildungssystem wie auch politische und gesellschaftliche Mitwirkungsmöglichkeiten.
Man brauchte Offenheit und Lernbereitschaft, um festzustellen, dass Ost nicht gleich Ost und West nicht gleich West ist. Doch Unterschiede kennen, heißt noch nicht, Unterschiede aushalten und akzeptieren können. Wo steht also dieses vereinte Deutschland mit seiner durch die Teilung so sehr geprägten Hauptstadt Berlin? 20 Jahre oder eine Generation später stößt man auf interessante Antworten und neue Identitäten. |
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Deutschlandbilder
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11.07. – 17.07.2010 |
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Nr. L 1.4 |
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Bislang definierte sich deutsche Identität größtenteils über Kontinuitäten und Brüche in der deutschen Geschichte. Nun hat sich Deutschland mehr als zwei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung verändert.
Über Deutschland und die Deutschen gibt es weiterhin viele Stereotype und es gibt Vorstellungen, wie sich Deutsche selbst wahrnehmen. Sie stehen für „Made in Germany“ ebenso wie für das Land der Dichter und Denker, sie verkörpern deutsche Gründlichkeit und lieben ihr gemütliches Zuhause, sie essen Kartoffeln und trinken besonders viel Bier, um nur einige dieser unzähligen Bilder aufzurufen. Das Seminar will ergründen, wie kollektive Identität, Eigen- und Fremdbilder über ein Land und seine Menschen entstehen. Es will auch aufzeigen, wie Politik und die Medien dazu beitragen, wie ein Land sich sieht und wie es gesehen wird. Sie werden in Gesprächen mit Experten und Expertinnen der Kulturwissenschaft klären, wie Stereotype entstehen und wie sie wirken. Zudem werden Sie über Möglichkeiten des Umsetzens der Erkenntnisse in Ihre Berufspraxis reflektieren. |
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Berlin morgen
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18.07. – 24.07.2010 |
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Nr. L 1.5 |
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Berlin ist reich an jüngerer Geschichte, an lebendiger Gegenwart und an Projekten für morgen. Auf zum Teil faszinierende Weise gelingt es, die Stadt von morgen mit dem Vorhandenen zu verbinden. Beispiele sind die beschlossene Wiedererrichtung des Stadtschlosses oder die neu entstehenden Stadtquartiere im Herzen der Stadt. Zahlreiche Arbeits- und Forschungsstätten verteilen sich wie Inseln der Zukunft über die Stadt. Berlin hat den Ruf, die „Hauptstadt der Kreativen“ zu sein. Von Berlin gehen neue Impulse für Mode und Design, Medien, Bio- und Umwelttechnologie aus. Es entstehen Modelle für eine moderne und offene Stadtgesellschaft von morgen.
Sie gehen in dem Seminar den Fragen nach, wie sich die europäische Stadt am Beispiel Berlins politisch und von Seiten seiner Bürger/-innen zu gestalten versucht, wie sich der Wechsel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft vollzieht, wie sich Generationen und Lebensstile neu mischen und wie sich das Zusammenleben zwischen den Kulturen entwickelt. Sie erkunden, wie diese Stadt der Zukunft aussehen kann. Das Besondere Berlins soll in Gesprächen mit Experten und Expertinnen und durch eigene Recherchen befragt, heraus gefunden und für die eigene Berufspraxis bewertet werden.
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Filmstadt Berlin
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01.08. – 07.08.2010 |
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Nr. L 1.6 |
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Früher stand die Filmstadt Berlin für eine große Vergangenheit. Nach dem Krieg übernahmen München, Nordrhein- Westfalen und Hamburg das Geschäft. Heute hat sich wieder eine lebendige Filmszene in Berlin entwickelt. 300 Kino- und Fernsehfilme pro Jahr entstehen in der Hauptstadt vor der sich ständig ändernden Stadtkulisse. Berlin ist auch für die internationalen Filmfestspiele, das Filmmuseum am Potsdamer Platz und eine renommierte Filmhochschule bekannt.
Schwerpunktthema des Seminars ist der deutsche Film und das aktuelle Filmschaffen in Berlin. Außerdem erhalten Sie Gelegenheit, sich über den Einsatz von geeigneten Filmen für den Unterricht auszutauschen und konkrete Filmbeispiele für die eigene Berufspraxis zu beurteilen. |
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Leben in Berlin
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02.08. – 08.08.2010 |
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Nr. L 1.7 |
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3,4 Millionen Menschen, Deutsche und Ausländer aus über 180 Nationen, leben in Berlin, der größten Stadt Deutschlands. Die Berliner denken traditionsbewusst und fortschrittlich, verhalten sich sparsam und konsumfreudig. Sie leben ihre verschiedenen Identitäten und wissen manchmal wenig voneinander. Sie suchen für sich ein Leben in Kreuzberg oder das junge und aufstiegsorientierte Milieu im Prenzlauer Berg oder die hektische und anregende Intellektualität von Berlin-Mitte. Sie leben als Single oder in der Familie und viele leben gern mittendrin, weil alles so nah und doch so grün ist. Und manche leben in bescheidenen Verhältnissen oder in Armut und das nicht weit vom Regierungsviertel. Sie alle sind Berliner. Sie werden in diesem Seminar das Lebensgefühl und den Rhythmus dieser Stadt erfahren und die sich dahinter verbergende soziale, gesellschaftliche und kulturelle Vielfalt erkunden. Dabei werden sie sich unter Berufskollegen austauschen und die Erfahrungen für Ihre Berufspraxis bewerten. |
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Berlin-Brandenburg
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08.08. – 14.08.2010
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Nr. L 1.8 |
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Potsdams Stadtgrenze beginnt dort, wo Berlin aufhört. Und umgekehrt. Woher man auch kommt, dieser Weg führt immer über die Glienicker Brücke, bekannt auch als „Brücke der Einheit“. Gegensätzliches und Gemeinsames verbindet diese Landschaft. Hier die hektische Metropole, dort die stillere Landeshauptstadt von Brandenburg. Hier Politik im Großen, dort die Politik im Kleinen. Hier die Architektur der Moderne, dort die geschichtsbewusste Rekonstruktion. Hier Großsiedlungen und Townhouses, dort Dörfliches und wilhelminische Stadtvillen. Verspielte Gärten und großflächige Parkanlagen finden sich beidseits der Glienicker Brücke, ebenso wie luftige Schlösser, historische Bauwerke und überreichlich Kunst und Kultur. Ob einzeln oder gemeinsam, es ist ein stolzes, in dieser Dichte einzigartiges und Verantwortung mit sich bringendes Weltkulturerbe, das die UNESCO Berlin mit der Museumsinsel sowie den Großsiedlungen der Moderne und Brandenburg mit den Schlössern und Gärten zuerkannt hat.
Das Seminar bietet Ihnen Gelegenheit vor Ort zu erkunden, was Berlin und Brandenburg eint und was sie trennt. Ebenso werden Sie Gespräche mit Experten führen, die Ihnen erläutern, wie sich diese beiden Bundesländer heute zueinander verhalten. Darüber hinaus werden Sie sich über Möglichkeiten austauschen, wie Sie die gewonnenen Erkenntnisse für Ihre Berufspraxis nutzbar machen können. |
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Kunststadt Berlin
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15.08. – 21.08.2010 |
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Nr. L 1.9 |
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Berlin zählt mit über 200 Museen und einer sich etablierenden jungen Galerieszene zu den bedeutendsten Kunstmetropolen Europas. Allein an den Kunstschulen der Stadt sind 5000 Studenten eingeschrieben. Die Veränderungen der letzten Jahre haben der Stadt insgesamt gut getan und auch auf dem Gebiet der Bildenden Kunst neue Maßstäbe gesetzt.
Das Seminar gibt einen Überblick über die Entwicklungen und Ausdrucksformen der deutschen Kunst seit dem 20. Jahrhundert. Sie besuchen die auf dem Gebiet der klassischen Moderne und der Gegenwartskunst bedeutenden Berliner Kunstsammlungen, Sie sprechen mit Experten/- innen und lernen die aktuelle Kunstszene und deren neueste Trends kennen. Der Besuch in den Ateliers von Berliner Künstlern/-innen eröffnet die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen und macht Sie mit dem „Lebens- und Schaffensalltag“ von derzeit tätigen Künstlern/-innen vertraut. Zudem erfahren Sie, wie das Medium bildende Kunst als Anschauungsmittel für den Unterricht eingesetzt werden kann. |
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Deutsche Geschichte in Berlin
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22.08. – 28.08.2010 |
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Nr. L 1.10 |
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In Berlin lässt sich deutsche Geschichte besonders einprägsam nachvollziehen. Die Ereignisse des vergangenen Jahrhunderts haben sich hier wie an kaum einem anderen Ort konzentriert. Das Seminar bietet Ihnen die Gelegenheit, den Spuren der Vergangenheit in der Stadt nachzugehen und sich intensiv mit ihrer geschichtlichen Bedeutung zu beschäftigen. Experten helfen Ihnen, Ihr historisches Wissen zu erweitern und zu vertiefen. Gespräche mit Zeitzeugen vermitteln, wie die Menschen mit der Geschichte umgehen und sich ihrer annehmen. Eigene Erkundungen in kleinen Gruppen ermöglichen die Überprüfung gewonnener Eindrücke und Informationen. Der Besuch von historischen Orten und Dokumentationszentren verwandelt Geschichte in konkrete Anschauung. Die Erkenntnisse, die Sie in diesem Seminar sammeln, sollen dazu beitragen, Ihre Berufspraxis durch ein aktuelles und reflektiertes Deutschlandbild zu bereichern. |
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Vom Klang Berlins
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31.10. - 06.11.2010 |
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Nr. L 1.11 |
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In seinem Roman „Berlin Alexanderplatz“ beschreibt der Schriftsteller Döblin eindrucksvoll die Geräuschkulisse der Großstadt. Auch an anderen Orten Berlins gewinnt man einen Eindruck vom Klang der Stadt, der vielschichtiger nicht sein kann: Vom Brandenburger Tor bis zur Siegessäule feierten jahrelang Techno-begeisterte Massen im Sommer die Love Parade, an der Spree hat die Musikindustrie u.a. in den Universal Music Studios ihren Standort und im Konzertsaal der bekannten Berliner Philharmoniker am Potsdamer Platz entstehen seit je her klassische Klänge. Die Stadt, aus der international bekannte Bands und Musiker hervorgegangen sind, ist auch Veranstalter kleinerer und größerer Musikfestivals, die das ganze Jahr über die Plätze und Konzertsäle Berlins zu Orten der Musik machen.
Auch die musikalische Ausbildung und Forschung ist in Berlin etabliert, nämlich an den vielen Musikschulen, an Sekundarschulen mit musikalischem Schwerpunkt oder an der Musikhochschule Hanns Eisler. Für eine besondere musikalische Förderung steht das Education Projekt der Philharmoniker, das Jugendliche unterschiedlicher Herkunft und sozialer Schicht anregt, sich kreativ mit Musik auseinander zu setzen.
Im Seminar erhalten Sie in Gesprächen mit Experten und Musikern sowie durch den Besuch von ausgewählten Musik-Veranstaltungen einen Einblick in die Vielfalt der Berliner Musikszene. Gemeinsam mit Ihren Berufs- kollegen werden Sie ihre Hör-Erlebnisse reflektieren, über Musik als Werbeträger für Deutschland bei jugendlichen Lernern nachdenken und Bezüge zu ihrer Unterrichtspraxis herstellen. |
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